Standort Berlin-Spandau

Betreuung in Wohngruppen und in der eigenen Wohnung
Der Wohnverbund Kaiserstraße bietet im Berliner Bezirk Spandau Betreutes Wohnen in den Leistungstypen Therapeutische Wohngemeinschaft (TWG) und Betreutes Einzelwohnen (BEW) im Rahmen der Eingliederungshilfe nach SGB IX an.

In der TWG Kaiserstraße leben Männer unterschiedlichen Alters zusammen. Sie organisieren gemeinsam ihren Alltag, den Haushalt, die Freizeit. Den Rahmen dazu bietet ein Wochenplan, der Termine und Veranstaltungen für alle Bewohner verbindlich vorsieht. Dazu gehören vor allem die Beschäftigung in der trägerinternen Kanu- und Holzwerkstatt „Kanutee“, das Haushaltsplenum und die therapeutischen Einzel- und Gruppengespräche, aber auch Ausflüge und Reisen.

In der TWG Ackerstraße teilen sich bis zu 3 Frauen eine geräumige 4-Zimmer-Wohnung, gestalten jeweils ihren Alltag. Dabei, wie auch bei der allgemeinen psychischen und körperlichen Stabilisierung und der Entwicklung eines tragfähigen sozialen Netzwerkes erhalten sie Unterstützung.

Die Aufenthaltsdauer in unseren Wohngemeinschaften ist abhängig von einer Kostenübernahme des zuständigen Sozialhilfeträgers.

Das BEW ist ein Angebot für alkoholkranke Menschen, die in einer eigenen Wohnung leben. Das Leben dort ist verbunden mit erhöhten Anforderungen an die Selbständigkeit und Eigenverantwortung und daher mit Rückfallgefahren.

Die Betreuung in diesem Rahmen soll durch die Anbindung an Betreuer und eine Bezugsgruppe zu einer längerfristigen Abstinenzmotivation beitragen und so den Prozess der Verselbständigung begleiten.

Unser Betreuungsangebot richtet sich an vordergründig chronisch alkoholkranke Frauen und Männer. Wir gehen davon aus, dass mit der Alkoholerkrankung auch andere Süchte, sowie weitere psychiatrische Erkrankungen (Ängste, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen) verbunden sind.

Ziel der Betreuung in den Wohngemeinschaften ist Alkohol- und Suchtmittelabstinenz, sowie ein reflektierter Umgang mit Medikamenten. Als Voraussetzung für die Aufnahme in eine TWG ist es daher sinnvoll, eine Entgiftungs- und/oder Entwöhnungsbehandlung zu absolvieren.
Im BEW geht es um die weitere Stabilisierung der Abstinenz, sowie um Rückfallprophylaxe. Mit den Menschen, denen es noch nicht oder nicht mehr gelingt, längerfristig abstinent zu leben, arbeiten wir abstinenzmotivierend.

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Voraussetzungen für den Betreuungsbeginn sind:

  • Teilhabeorientierte individuelle Bedarfsermittlung
  • Begutachtung durch den zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienst
  • Kostenbewilligung durch den Sozialhilfeträger (Amt für Soziales)
  • Vorstellung im Spandauer Steuerungsgremium Psychiatrie

Platzkapazität & freie Plätze

Bei Interesse, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Ansprechpartner vor Ort.

Hier finden sie uns:

Sinalkol gGmbH – Wohnverbund Kaiserstraße
Kaiserstraße 41
13589 Berlin

Telefon: 030 37595860
Fax: 030 37595861
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Ansprechpartner: Frau Josephine Rösler

 

  • SinAlkol e.V.

  • Thorsten Michalek

  • Kieck 5 OT Garlitz
    14715 Märkisch Luch

  • 033878-657-0

  • 033878-657-99

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  • SinAlkol gGmbH

  • Rudolf Schlage

  • Kaiserstraße 41
    13589 Berlin/Spandau

  • 030-375-958-60

  • 030-375-958-61

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