Landhaus Hucke

Über unser Landhaus Hucke

Das „Landhaus Hucke“ ist ein ambulant betreutes Gruppenwohnen für Menschen mit einer leichten Intelligenzminderung und Suchterkrankung und bietet Platz für 6 Personen.

Das Herausfinden aus der Sucht, ist ein langfristig angelegter Prozess, der unterschiedlichste Unterstützung erfordert. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Schaffung eines suchtmittelfreien Umfeldes sowie der Begleitung und Unterstützung bei der Wiedererlangung der Autonomie. Das heißt, es geht um die Entwicklung von Fertigkeiten und Bedingungen, die den Einzelnen langfristig in die Lage versetzen, sich innerhalb eines geschützten sozialen Umfeldes (Arbeit, Wohnen, Freizeit) abstinent zu behaupten, soziale Kontakte aufzubauen und zu halten und selbstbestimmt das eigene Leben zu gestalten. Daraus ergeben sich folgende mögliche Teilziele:

  1. Förderung der sozialen Kompetenzen
  2. Förderung alltagsbezogener Fertigkeiten
  3. Teilhabe am Arbeitsleben
  4. Umgang mit der Suchterkrankung
  5. Aufbau von positiven Beziehungen
  6. Integration in eine Selbsthilfegruppe
  7. Klärung sozialrechtlicher Ansprüche
  8. Klärung von Problemen im Umgang mit Geld, Verschuldung
  9. Hilfestellung bei Justizproblemen (laufende Verfahren, juristische Auflagen)
  10. Rückfallprophylaxe

Dies erfordert im Einzelnen z.B. folgende, schrittweise umzusetzende Nahziele:

  • im realen Alltag lernen, Rückfallgefahren wahrzunehmen und entsprechende Gegenstrategien zu bilden
  • die Befähigung zur selbständigen, individuellen Alltagsbewältigung im Umgang mit grundlegenden Bedürfnissen der Körperpflege, der Ernährung, der Kleidung, der Gestaltung und Pflege des eigenen Wohnraums, der gemeinschaftlichen Haushaltsführung bis hin zum angemessenen Umgang mit Geld, Behördengängen und sozialen Dienstleistungen
  • die ressourcenorientierte Aufarbeitung und Verarbeitung der eigenen Lebens- und Krankheitsgeschichte; Verarbeitung der alten und neuen Erfahrungen und Konfliktsituationen, Erwerb der erforderlichen Sicherheit in der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • die Befähigung zum sozialen Kontakt mit den Mitbewohnern, der eigenen Familie, den Verwandten, Freunden und Bekannten bzw. zur Aufnahme und Stabilisierung von neuen Beziehungen

Das Konzept sieht eine prozessbegleitende Beratung und Hilfestellung vor, die am Einzelfall orientiert ist. Bei entsprechendem Bedarf werden die Bewohner*innen zur Inanspruchnahme weiterer Hilfen motiviert. Zu diesen weiteren Hilfen gehören insbesondere die Werkstätten (WfbM), Selbsthilfeorganisationen, Betreuungsverbände, Schuldnerberatung, Rechtsberatung, Rechtsbeistand, sowie psychologische und psychiatrische Hilfen. Für Bewohner*innen, die nicht in einen Werkstatt (WfbM) eingebunden sind, besteht die Möglichkeit, das Beschäftigungsangebot vor Ort in Kieck zu nutzen.

Platzkapazität & freie Plätze

Bei Interesse, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Ansprechpartner vor Ort.

Hier finden sie uns:

SinAlkol e.V.
Kieck 5
14715 Märkisch Luch OT Garlitz

Tel.: 033878 65 70
Fax: 033878 67 7-99
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www.sinalkol.de

Ansprechpartner: Frau Krause

 

  • SinAlkol e.V.

  • Thorsten Michalek

  • Kieck 5 OT Garlitz
    14715 Märkisch Luch

  • 033878-657-0

  • 033878-657-99

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  • SinAlkol gGmbH

  • Rudolf Schlage

  • Kaiserstraße 41
    13589 Berlin/Spandau

  • 030-375-958-60

  • 030-375-958-61

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